Provisionsschmerz

Bereits Albert Einstein wusste, das der Mensch bei allen Billigangeboten, die jeder gerne wahrnimmt, auf Dauer doch mehr sucht als das Kostenlose, das Billige, das Gewöhnliche, das was ohne Anstrengungen sofort zu haben ist.

Der Immobilienmarkt, insbesondere in Großstädten, wie Berlin oder München, spielt immer noch verrückt. Tatsache ist, dass derzeit aufgrund der hohen Nachfrage nicht mehr Immobilienobjekte auf den Markt kommen können, als überhaupt vorhanden sind. Provisionsschmerz

Der Konkurrenzkampf unter den Immobilienmaklern ist gross, so dass sich viele nur damit zu helfen wissen, Ihr Wissen gratis zur Verfügung zu stellen. Dies geschieht meist durch die kostenlose Wertermittlung und dann auch noch möglicherweise die kostenlose Vermittlung für den Verkäufer. Hierdurch verschaffen die Makler den Eindruck, dass ihre Arbeit nichts wert ist, weil diese ja kostenlos ist.

Eine reelle Bewertung ist nur mit einem kompetenten Immobilienmakler oder Bewertungssachverständigen möglich, der entsprechende Marktkenntnisse hat und die selbstverständlich auch etwas kostet. Was nichts kostet ist nichts wert.

Wir sehen unsere Bewertungsarbeit, die nebenbei auch mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist, als Arbeitsschritt zum erfolgreichen Verkauf, denn wir erhoffen uns durch die kostenlose Bewertung natürlich einen Verkaufsauftrag.

Weihnachten 2020 tritt ein Gesetz in Kraft, welches die Maklerprovision teilweise neu regelt. Diese neuen Regeln betreffen nur Verbraucher, die eine Eigentumswohnung oder ein Einfamilienhaus kaufen oder verkaufen wollen. Die kostenlose Tätigkeit des Maklers für den Verkäufer einer solchen Wohnimmobilie wird dann nicht mehr möglich sein. Wir sind der Überzeugung, dass sich hierdurch die Qualität der Immobilienvermittlung allgemein verbessern wird und sich gute Makler besser gegenüber schlechten kostenlosen Maklerleistungen durchsetzen können – trotz Provisionsschmerz.

Wir informieren Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

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